Frau von Rosenberg war unserer Gemeinschaft über viele Jahre eng verbunden – als verlässliche Partnerin, engagierte Unterstützerin und vor allem als Freundin. Ihr Wirken war geprägt von einem tiefen Verantwortungsgefühl gegenüber den Menschen in den ehemaligen ostpreußischen Gebieten.
Mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz organisierte sie über Jahrzehnte hinweg Hilfstransporte mit dringend benötigten Gütern für Bedürftige im südlichen Ostpreußen. Diese Hilfe war für viele Menschen von unschätzbarem Wert und ein lebendiges Zeichen gelebter Mitmenschlichkeit. Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, Brücken zwischen Menschen und Regionen zu erhalten und neu zu knüpfen.
Ein Großteil ihres Lebens war sie gemeinsam mit ihrem Ehemann in der karitativen Arbeit des Johanniterordens tätig und stellte ihre Zeit und Kraft stets in den Dienst anderer. Ihr Handeln war getragen von christlicher Nächstenliebe, Bescheidenheit und großer persönlicher Hingabe.
Mit Heidi Freifrau von Rosenberg verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit, deren Einsatz und Menschlichkeit weit über unsere Gemeinschaft hinaus Wirkung gezeigt haben. Ihr Andenken wird in unserer Gesellschaft und bei all den Menschen, denen sie geholfen hat, lebendig bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Angehörigen.
Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder
der Allensteiner Gesellschaft Deutscher Minderheit